Der Nutzen von Miniauszeiten

Der Nutzen von Miniauszeiten

Wer kennt das nicht. Man steckt bei der Arbeit bei einem Task fest und kommt nicht weiter. Dann steht man kurz auf, hult sich einen Kaffe und hat ein wenig Smalltalk mit den Kollegen. Und plötzlich hat meine eine Lösung. Miniauszeiten, also kurze Pausen im Alltag, haben zahlreiche positive Effekte auf das Wohlbefinden und die Produktivität. Hier sind einige Vorteile:

Erhöhung der Konzentration und Produktivität

Kurze Pausen ermöglichen es dem Gehirn, sich zu erholen. Studien zeigen, dass regelmäßige, kurze Pausen die Aufmerksamkeit und Konzentration erhöhen. Statt längerem Arbeiten ohne Pause können Miniauszeiten helfen, fokussierter und effizienter zu arbeiten.

Stressreduktion

Miniauszeiten bieten die Möglichkeit, für einen Moment abzuschalten und den Stresspegel zu senken. Atemübungen, kurzes Dehnen oder ein Spaziergang können helfen, Anspannung abzubauen und die innere Ruhe wiederherzustellen.

Förderung der Kreativität

Durch kurze Unterbrechungen wird das Gehirn entlastet und kann neue Perspektiven einnehmen. Oft entstehen kreative Ideen in Momenten der Entspannung, wenn das Gehirn scheinbar „abschaltet“.

Verbesserung der Gesundheit

Langes Sitzen und konzentriertes Arbeiten kann körperlich belastend sein. Miniauszeiten, in denen man sich bewegt oder streckt, beugen Verspannungen und gesundheitlichen Problemen wie Rückenschmerzen vor.

Stimmungsaufhellung

Kurze Pausen können die Stimmung heben, insbesondere wenn man Aktivitäten wählt, die Freude bereiten, wie frische Luft schnappen oder Musik hören. Dies wirkt sich positiv auf die allgemeine Zufriedenheit und Motivation aus.

Verbesserte Entscheidungsfindung

Wenn man über längere Zeit ununterbrochen arbeitet, kann die Fähigkeit, klare und durchdachte Entscheidungen zu treffen, abnehmen. Eine kurze Auszeit bietet Raum, um gedanklich Abstand zu gewinnen und dadurch bessere Entscheidungen zu treffen.

Miniauszeiten sind einfache, aber wirkungsvolle Mittel, um im Alltag mehr Energie, Klarheit und Ausgeglichenheit zu finden. Regelmäßige kurze Pausen, die aktiv genutzt werden, fördern sowohl das Wohlbefinden als auch die Leistungsfähigkeit langfristig.

Zum Weiterlesen:

Baer, M., & Oldham, G. R. (2006). The curvilinear relation between experienced creative time pressure and creativity: Moderating effects of openness to experience and support for creativity. Journal of Applied Psychology, 91(4), 963-970.

Trougakos, J. P., Beal, D. J., Green, S. G., & Weiss, H. M. (2008). Making the break count: An episodic examination of recovery during work breaks. Journal of Occupational and Organizational Psychology, 81(2), 273-294.

Kühnel, J., Zacher, H., & De Bloom, J. (2017). Take a break! Benefits of respites for well-being and performance. Advances in Motivation Science, 4, 59-95.

Fritz, C., Lam, C. F., & Spreitzer, G. M. (2011). It’s the little things that matter: An examination of knowledge workers‘ energy management. Academy of Management Perspectives, 25(3), 28-39.

Sonnentag, S., & Fritz, C. (2007). The recovery experience questionnaire: Development and validation of a measure for assessing recuperation and unwinding from work. Journal of Occupational Health Psychology, 12(3), 204-221.

De Bloom, J., Geurts, S. A. E., & Kompier, M. A. J. (2013). Vacation (after) effects on employee health and well-being, and the role of vacation activities, experiences, and sleep. Journal of Happiness Studies, 14, 795-813.

Bakker, A. B., & Demerouti, E. (2007). The Job Demands-Resources model: State of the art. Journal of Managerial Psychology, 22(3), 309-328.

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